Unfallversicherung Thema

     
    Wenn Sie eine private Unfallversicherung abschließen, zahlt Ihnen das Unternehmen im Versicherungsfall eine Kapitalleistung und/oder eine Unfallrente. Anders als bei einer gesetzlichen Unfallversicherung, die nur Unfälle auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause abdeckt, gilt der Versicherungsschutz, wenn nichts anderes vereinbart wurde, für alle Unfälle 24 Stunden und weltweit. Da zwei Drittel aller Unfälle in der Freizeit geschehen, ist es ratsam, sich mit dem Thema „Unfallversicherung“ etwas näher zu befassen.


    Was die Unfallversicherung leisten sollte

    Die Versicherung muss in erster Linie Ihren Kapitalbedarf nach einem Unfall decken, der gegebenenfalls für den Umbau Ihrer Wohnung und des Autos sowie eventuell benötigter Hilfsmittel, Therapien, Hilfe im Haushalt oder für die Kinderbetreuung gebraucht wird. So leistet die Unfallversicherung, je nach körperlichem Schaden, den Prozentsatz der vereinbarten Invaliditätssumme, der sich nach einer so genannten „Gliedertaxe“ bestimmt. Nach ihr bemisst sich die Invaliditätssumme bei unfallbedingtem Verlust oder Gebrauchsunfähigkeit durch einen Unfall. So erhalten Sie zum Beispiel bei einem Verlust oder Gebrauchsunfähigkeit

    • des Daumens 20 Prozent der Invaliditätssumme
    • der Hand 55 Prozent der Invaliditätssumme
    • des Auges 50 Prozent
    • des Beines 70 Prozent der Invaliditätssume

    Unfallversicherung Thema - lächelnde Ansprechpartnerin

    unsere Themen:


    Die Kosten der Unfallversicherung

    Beim Abschluss einer Unfallversicherung sollten Sie sich nicht von niedrigen Preisen blenden lassen, denn die Leistungen bei den verschiedenen Invaliditätsgraden sowie eventuelle Leistungen im Todesfall sind entscheidend. Weiterhin hängt die Prämie von der Einteilung der Gefahrengruppe ab, zu der Sie gehören. Sollten Sie der Gefahrengruppe B angehören, also einen Beruf mit körperlicher und gefährlicher Tätigkeit ausüben, ist die Unfallversicherung auch dementsprechend teurer.