Gerade ist das Sturmtief „Xavier“ über Deutschland gezogen und hat verheerende Schäden hinterlassen, denen auch mehrere Menschenleben zum Opfer fielen. Die Sachschäden lassen sich noch nicht beziffern, werden aber immens ausfallen. Nach einer aktuellen Studie der deutschen Versicherer fallen dabei hierzulande nicht so sehr die Schadenssummen von Windschäden ins Gewicht, sondern die Schäden, die von Starkregen ausgehen.
Mehr Schäden als je zuvor
Einige konkrete Zahlen: Im vergangenen haben die deutschen Versicherungsgesellschaften 900.000 Schäden infolge von Naturschäden reguliert, die mit mehr als 2,5 Milliarden Euro zu Buche schlugen. Mehr als ein Drittel der Schadensumme entfiel auf Überschwemmungsschäden nach Unwettern mit Starkregen. Verheerender fielen aus Versicherungssicht bisher nur die Jahre 2002 und 2013 aus.
Für hohe Schäden sorgten im vergangenen Jahr insbesondere die Stürme „Elvira“ und „Friederike“ mit etwa 800 Millionen Euro versichertem Schaden. Bei „Quinta“, „Renate“ und „Susanne“ aus dem Jahr 2014 waren es „nur“ rund 240 Millionen Euro, bei „Norbert“ aus dem Jahr 2013 in etwa 145 Millionen Euro.
Entsprechend beunruhigt zeigte sich Dr. Wolfgang Weiler, seines Zeichens Präsident des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft: „2016 hat sich erneut gezeigt, welche enormen Schäden Starkregen anrichten können. Noch nie haben Unwetter mit heftigen Regenfällen innerhalb so kurzer Zeit so hohe Schäden verursacht.“
Vorsorge treffen – aber wie?
Erkennbar sei zudem, dass sich der Wechsel zwischen schadensarmen und schadensreichen Jahren seit 2000 stetig verkürzt. So habe eine Serie schwerer Unwetter in diesem Sommer bei den Versicherern bereits mit rund 600 Millionen Euro zu Buche geschlagen. Vor diesem Hintergrund werde ein erweiterter Naturgefahrenschutz immer wichtiger, so der Verband der Versicherer.
Im Prinzip ist jeder Haus- und Grundbesitzer von diesem steigenden Risiko betroffen. Die gute Nachricht: Sie können sich davor schützen. Doch welche Gebäudeversicherung umfasst eine entsprechende Klausel? Wie hoch sind die Deckungssummen? Und welcher Anbieter hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis? Die Antworten auf diese Fragen finden Sie auf unserer Internetseite.