15.09.2014

Kinderbetreuung: Welche Versicherung sollte Ihr Babysitter haben?

Angesichts steigender beruflicher Anforderungen, vor allem in puncto Arbeitszeiten, benötigen viele Eltern heutzutage zusätzlich zur KiTa noch eine Betreuung für ihre Kinder. Die Suche nach einem fähigen und zuverlässigen Babysitter ist gar nicht so einfach und erfordert mitunter Kompromisse. Dennoch sollten Sie dabei einen sehr wichtigen Aspekt unbedingt beachten: den Versicherungsschutz.

Unverzichtbar für den Babysitter: die Privathaftpflicht mit Erweiterung

Unumgänglich ist die private Haftpflichtversicherung bei Ihrem Babysitter. Hier sollten Sie keinerlei Kompromisse eingehen. Wenn jemand aus Ihrer Familie oder aus dem Freundeskreis die Betreuung Ihrer Kinder kostenlos übernimmt, dann sollte mit dem Versicherungsunternehmen des Babysitters abgeklärt werden, ob auch die sogenannten Gefälligkeitsschäden mit abgedeckt sind. Sollte dies nicht der Fall sein, ist bei den meisten Anbietern eine entsprechende Erweiterung möglich.

Babysitter, die ihre Tätigkeit gegen Bezahlung verrichten, benötigen auf jeden Fall mehr als die herkömmliche Privathaftpflicht. Eine umfassende Gewerbehaftpflicht muss es sicherlich nur bei einer Vollzeit-Tagesmutter sein. Aber eine Erweiterung des Versicherungsschutzes für die nebenberufliche Arbeit als Babysitter sollte mit dem Anbieter der Privathaftpflicht auf jeden Fall vereinbart werden. Andernfalls kann es passieren, dass der Kinderbetreuer im Schadensfall auf den Kosten sitzen bleibt.

Empfehlenswert für die Eltern: private Unfallversicherung für das Kind

Die Haftpflichtversicherung des Babysitters reguliert Schäden, die der Babysitter am Eigentum der Eltern verursacht oder die dem Kind zustoßen, während es sich in seiner Obhut befindet. Wenn jedoch durch den Babysitter selbst oder auch durch das von ihm betreute Kind Dritte zu Schaden kommen, dann fällt das in den Verantwortungsbereich der Haftpflichtversicherung der Eltern – vorausgesetzt, diese gilt auch für die im versicherten Haushalt angestellte Personen. Dies ist jedoch heutzutage in der Regel der Fall.

Ebenso wichtig wie die Absicherung gegen die Ansprüche Dritter ist auch der Abschluss einer privaten Unfallversicherung für Ihr Kind. Die Unfallgefahr freilich besteht immer, egal ob Sie selbst oder ein Babysitter Ihr Kind betreuen. Aber gerade für den Kinderbetreuer ist es ein gutes Gefühl zu wissen, dass im Ernstfall auch dann ein Versicherungsschutz besteht, wenn sich das ihm anvertraute Kind verletzt hat, ohne dass ihm als Betreuer eine Pflichtverletzung vorzuwerfen ist. In diesem Falle würde nämlich die private Haftpflichtversicherung unter Umständen nicht greifen. Und die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nur dann Leistungen, wenn sich der Unfall in der Schule oder KiTa bzw. auf dem Weg dorthin ereignet hat. Und selbst dann fallen die Renten meist sehr spärlich aus.

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