25.12.2017

Frostschäden im Winter – Welche Versicherung zahlt?

WasserschadenWer beabsichtigt, im Winter zu verreisen, sollte die Heizung in Haus oder Wohnung nicht ausschalten. Bei sehr kaltem Wetter können Rohre einfrieren und im schlimmsten Fall platzen. Es empfiehlt sich daher, die Heizkörper bei längerer Abwesenheit herunter zu regeln, jedoch nicht komplett auszuschalten.

Wird es draußen kälter und stellen sich winterliche Minusgrade ein, vergrößert sich das Volumen von gefrorenem Wasser um rund neun Prozent. Häufig halten Rohre, Heizkörper und auch der Heizkessel diesem Druck nicht stand. Hieraus kann die Folge sein, dass Rohre platzen oder sich sonstige Schäden einstellen. Tritt also der Fall ein, dass bei Minusgraden ein Rohr platzt, muss mit Folgeschäden gerechnet werden, die richtig ins Geld gehen. Aufgetautes Wasser, welches aus den Rohren fließt, kann schlimme Wasserschäden anrichten. Hier kommt dann die Versicherung ins Spiel. Aber welche? Dies kommt darauf an, wo der Schaden entstanden ist. Je nachdem greift dann entweder die Wohngebäudeversicherung, die Hausratversicherung oder die Haftpflichtversicherung.

Die Wohngebäudeversicherung

Kommen Gebäudebestandteile, wie Rohre, Heizkörper oder Heizkessel zu Schaden, werden diese im Allgemeinen über die Wohngebäudeversicherung abgedeckt. Allerdings nur für den Fall, dass das Risiko „Leitungswasser“ eingeschlossen ist. Die Wohngebäudeversicherung zahlt dem Versicherten Bruch- und Frostschäden an Rohren der Wasserversorgung und Heizungen, wenn es sich um Warmwasser oder Dampfbetriebene Heizungen handelt, die sich im versicherten Gebäude befinden. Enthalten in der Versicherung sind normalerweise auch die Kosten für das Auftauen von Fußbodenheizungen, Heizkörpern sowie Rohren.

Die Hausratversicherung

Bei den meisten Versicherern umfasst die Hausratversicherung auch Frostschäden. In dem Fall sind Wasserschäden der Inneneinrichtung versichert. Sind Frostschäden nicht im Versicherungsumfang enthalten, gibt es die Möglichkeit, eine Zusatzklausel mit in den Vertrag aufzunehmen. Geplatzte Wasserleitungen und Wasserschäden durch Leitungswasser übernimmt die Hausratversicherung, jedoch nicht wenn zum Beispiel das Gartenhäuschen durch einen Frostschaden betroffen ist. Denn dieses gehört nicht direkt zur versicherten Wohnung.

Die Privathaftpflichtversicherung

Kommt es aufgrund von einem Frostschaden in der eigenen Wohnung zum Beispiel in der sich darunter befindlichen Wohnung zu einem Wasserschaden, dann zahlt im Allgemeinen die private Haftpflichtversicherung für den Schaden. Handelt es sich bei dem Gebäude um eine größere Mieteinheit, gibt es extra Haftpflichtversicherungen für Vermieter.


Wohngebäudeversicherung, Hausratversicherung oder Privathaftpflichtversicherung gesucht?

online Angebote vergleichenWer auf der Suche nach einer neuen Versicherung ist, oder sich nach günstigeren Tarifen umschaut, wird schnell bemerken, dass dies sehr zeitaufwendig sein kann. Allerdings haben die wenigsten Verbraucher Zeit und Lust, sich durch die verschiedenen Angebote der Versicherer durchzuarbeiten.

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