Kann man die private Krankenversicherung wechseln?


    Kann man die private Krankenversicherung wechseln?

    Ein Wechsel der privaten Krankenversicherung ist durchaus möglich. Es handelt sich letztlich um nichts anderes als die Kündigung der bestehenden und den Abschluss einer neuen Versicherung. Gerade bei älteren Versicherungsverträgen gibt es bei einem Wechsel jedoch einige Besonderheiten zu beachten.


    Wie kann man private Krankenversicherung wechseln?

    Wer seine private Krankenversicherung wechseln möchte, muss zuerst einmal den bestehenden Vertrag kündigen. Sofern kein Sonderkündigungsrecht besteht, sind die vertraglichen Regelungen zur ordentlichen Kündigung zu beachten. Die beinhalten in der Regel eine dreimonatige Kündigungsfrist zum Ende des Versicherungsjahres. Ob das Versicherungsjahr dem Kalenderjahr entspricht, ist vertragsabhängig. Je nach Vertrag können auch Mindestlaufzeiten vereinbart sein. Die gilt es ebenfalls zu berücksichtigen.

    Kann man die private Krankenversicherung wechseln? - freundliche Ansprechpartnerin

    Den zweiten Schritt bei einem Wechsel der privaten Krankenversicherung stellt die Suche und der Abschluss eines neuen Versicherungstarifes dar. Hierbei ist vor allem zu berücksichtigen, dass bei einem Wechsel des Versicherungsanbieters in der Regel immer eine erneute Gesundheitsprüfung mit einer neuen Risikobewertung erfolgt. Ältere Versicherungsnehmer müssen hier naturgemäß mit höheren Risikozuschlägen rechnen als bei ihrem bisherigen Tarif, der auf den Ergebnissen einer mitunter schon lange zurückliegenden Gesundheitsprüfung basiert.


    Mitnahme von Altersrückstellungen

    Ebenfalls vor allem für Versicherte mit älteren Verträgen gilt, dass sie ihre Altersrückstellungen, die sie im Laufe der Jahre gebildet haben, nicht zu einem neuen Anbieter mitnehmen können. Bei neueren Verträgen, die ab 2009 abgeschlossen wurden, können Altersrückstellungen zu einem großen Teil mitgenommen werden.