Betriebliche Altersvorsorge Vergleich


    Was ist bei einem Vergleich der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) zu beachten?

    betriebliche Altersvorsorge Vergleich - lächelnde Geschäftsfrau Die betriebliche Altersvorsorge ist eine als Zusatzrente für Arbeitnehmer konzipierte Alterssicherung, die während des Berufslebens erworben werden kann.

    Dazu werden Teile des Lohns durch den Arbeitgeber in eine spezielle Altersvorsorge angelegt, deren Begünstigung später allein dem Arbeitnehmer zugute kommt.

    Die in der betrieblichen Altersvorsorge angelegten Lohnkosten können gefördert werden. Je nach Vertrag, Arbeitsumfeld und Einkommen können die Eigenleistungen des Arbeitnehmers durch staatliche Ergänzungen (Riester) oder durch Unterstützung durch den Arbeitgeber selbst aufgestockt werden. Für die Unterstützung gelten Höchstgrenzen und Einkommensgrenzen, die im Vergleich betrieblicher Altersvorsorge beachtet werden müssen. Der Förderungsumfang nach Riester orientiert sich an der Höhe der Eigenleistungen, dem sozialversicherungspflichtigen Einkommen und der Anzahl der Kinder des Arbeitnehmers.

    Umlage der Lohnkosten

    Die betriebliche Altersvorsorge basiert auf Einzahlungen, die in enger Verbindung mit der Entlohnung des Arbeitnehmers stehen. Entweder werden die vorgesehenen Ratenzahlungen direkt vom Brutto-Arbeitslohn in die Alterssicherung investiert – oder Arbeitgeber und Staat ergänzen die Leistung anteilig.
    Grundlage ist das Anrecht des Arbeitnehmers, Teile seines Entgelts in Vorsorgezahlungen zur betrieblichen Altersvorsorge umwandeln zu lassen. Dieses Anrecht besteht immer, unabhängig von Tarifbindung oder Größe des Arbeitgebers. Lediglich die Form der betrieblichen Altersvorsorge variiert vor diesem Hintergrund. Hier hat der Arbeitgeber das Recht der Wahl, in welcher Art die betriebliche Altersvorsorge umgesetzt werden soll.

    Art der Anlage in der bAV

    Der Vergleich unterschiedlicher betrieblicher Altersvorsorge umschließt in der Regel die 5 Möglichkeiten der Alterssicherung. Abhängig ist die Wahl von der Entscheidung des Arbeitgebers und tarifvertraglichen Regelungen.

    • Umsetzung der betrieblichen Altersvorsorge über Pensionskassen
      Verschiedene Betriebe gewährleisten die Alterssicherung ihrer Angestellten über die Einrichtung von Pensionskassen. Die in die Pensionskasse eingezahlten Beiträge bilden am Ende der Aufbauphase eine Gesamtversicherungsleistung für den Ruhestand, die in der Wirkung einer Lebensversicherung gleichkommt. Die vom Arbeitgeber gezahlten Beiträge können vom Arbeitnehmer mit Steuer- und Sozialabgaben vergünstigender Wirkung aufgestockt werden. Hier greifen auch staatliche Zusatzförderungen im Sinne der Riester-Rente.
    • Betriebliche Altersvorsorge in Pensionsfonds
      Im Vergleich zur Pensionskasse sind Pensionsfonds eigenständiger – aber auch sie garantieren gleichwohl den Erhalt einer Leibrente bei altersbedingtem Austritt aus dem Berufsleben. Leistungen werden bei Abschluss der betrieblichen Altersvorsorge vereinbart, ein Rechtsanspruch gründet sich später auf dieser Vereinbarung. Im Vergleich zur betrieblichen Altersvorsorge in der Pensionskasse wird im Pensionsfonds mit höheren Renditeerwartungen gearbeitet. Rechtlich ist die Geschäftsform des Pensionsfonds unterschieden von der der Pensionskasse.
    • Direktversicherung bei einem Versicherungsunternehmen zur ergänzenden Sicherung der Rentenleistungen (auch mit Wirkung im Todesfall für Hinterbliebene)
      Ein besonders für kleine und mittelständische Unternehmen wirkungsvolles Instrument der betriebliche Altersvorsorge ist die Einrichtung einer Lebens- bzw. Rentenversicherung für den Arbeitnehmer. Die Leistungsaufteilung ist hier verhandelbar zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Auf Grundlage der rechtlich verbrieften Ansprüche auf Entgeltumwandlung in Zahlung zugunsten betrieblicher Altersvorsorge lassen sich in der Regel, d.h. sofern keine tarifvertraglichen oder sonstigen rechtlichen Verpflichtungen des Arbeitgebers dem entgegenstehen, Beiträge in eine direkt geschlossene Rentenversicherung leisten. Die Umsetzung einer betrieblichen Altersvorsorge kann der Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber verlangen.Der Abschluss einer Direktversicherung kann dann frei erfolgen, wenn keine Tarifbindung oder Festlegung der Alterssicherung durch Pensionsfonds oder -kassen stattfindet. Vorteil für den Arbeitgeber: Wesentliche Reduzierung des Verwaltungsaufwands für die betriebliche Altersvorsorge im Vergleich zu anderen Modellen und eine Auslagerung der späteren Leistungszahlungen an ein Versicherungsunternehmen.Der Arbeitnehmer hingegen ist auch dann noch zusätzlich rentenversichert, wenn der Arbeitgeber insolvent ist. Im Todesfall geht, je nach Vertragsschluss, der Leistungsanspruch des Arbeitnehmers auf seine Hinterbliebenen über.Die Leistungen der Direktversicherung sind im Sinne der Riester-Rente durch den Staat förderfähig. Entsprechend den Förderbedingungen sind die abhängig von der Einzahlungshöhe, dem Verdienst und der Anzahl für Leistungen relevanter Kinder.
    • Direktzusage und Unterstützungskasse
      Der Arbeitgeber kann die Leistungen für die betriebliche Alterssicherung auch selbst umsetzen. Formen sind die nicht förderfähigen Wege der Direktzusage und der Unterstützungskasse. Hier werden eigenbetriebliche Leistungen angelegt. Im Vergleich mit anderen Formen sind hier andere Vertragsgestaltungen für die betriebliche Altersvorsorge grundlegend.

    betriebliche Altersvorsorge Vergleich - Kollegen vergleichen

    Der Vergleich der Leistungsarten ist für die Grundlage des eigenen Anteils des Arbeitnehmers für die betriebliche Altersvorsorge wichtig. Je nach Form müssen unterschiedliche Anteilsleistungen verhandelt werden oder leisten Arbeitgeber Zuschüsse. Einer besonderen Bewertung bedarf die Möglichkeit staatlicher Förderung. Im Online-Vergleich werden hierfür die wichtigsten Grundlagen geliefert.

    • Mitnahme bei garantierten Rentenleistungen
      Der Wechsel des Arbeitgebers hat für die Weiterleistung der Rentenzahlungen eine je nach Leistungsform unterschiedliche Bedeutung, die im Vergleich betrieblicher Altersvorsorge beachtet werden sollte.Wichtige Grundlage ist die Ausrichtung, ob die Leistung der Raten für die Alterssicherung vollständig auf den Arbeitnehmer übergehen kann. Das ist zum Beispiel bei der Direktversicherung so, die im Falle des Beschäftigungsendes bei dem Arbeitgeber, der die Alterssicherung ursprünglich angelegt hatte, auf den Arbeitnehmer übertragen werden kann. So kann der Vermögensaufbau entweder selbstständig oder bei einem späteren anderen Arbeitgeber fortgesetzt werden.Für das Modell der Pensionskasse oder des Pensionsfonds, die in der Regel grundständig vom Arbeitgeber getragen werden und der Arbeitnehmer selbst Anteile daran übernehmen kann, sind Mitnahmen der Leistungsführung in den meisten Fällen nicht oder nur bedingt möglich. Hier bleibt der bis zum Ausscheiden aus dem Betrieb erworbene Rentenanspruch gültig.
    • Bindung aus Tarifverträgen
      Verschiedene Branchen- und Berufsverbände haben in den Bestimmungen ihrer Tarifverträge die Verwendung vermögenswirksamer Leistungen zum Aufbau von Rentenansprüchen zusätzlich zur gesetzlichen Rente verankert. In den jeweiligen Betrieben sind die Versicherungsformen in diesem Sinn festgelegt. Beim Vergleich von Konditionen der betrieblichen Altersvorsorge müssen diese vertraglichen Gegebenheiten unbedingt beachtet werden.
    • Zusatzleistungen in der bAV
      Für den Abschluss von Zusatzleistungen müssen die unterschiedlichen Versicherungsformen bei verschiedenen Anbietern verglichen werden. In den meisten Fällen lassen sich geschlossene Direktversicherungen mit zusätzlichen Leistungen zur betrieblichen Altersvorsorge ausstatten. Dazu zählen bspw. Berufsunfähigkeits– und Arbeitsausfallversicherungen. Der Vergleich dieser Leistungen lohnt sich, da sie in Verbindung mit der betrieblichen Altersvorsorge oft vergünstigt angeboten werden.

    Welche Vorteile bringt ein Vergleich der betrieblichen Altersvorsorge?

    Der Vergleich verschiedener Angebote zur betrieblichen Altersvorsorge zeigt, welche Leistungen mit welchen Erwartungen für die zukünftig Rentenleistungen abgestimmt vereinbart werden können.

    Hier hat der Arbeitgeber die Wahl der Festlegung. Jedoch lassen sich spezielle Zusatzvereinbarungen treffen, die das Leistungsspektrum der betrieblichen Altersvorsorge entscheidend erweitern können. Der Vergleich der betrieblichen Altersvorsorge gibt hierüber, speziell über die günstigsten Tarife und umfassendsten Tarifmodelle, detaillierte Auskunft.


    Welche Anbieter sollten verglichen werden?

    Die Unterschiede in den Ratenleistungen und in den Kosten, die für die einzelnen Versicherungsformen anfallen, sind zum Teil erheblich. Der günstigste Anbieter ist jeweils vom gewählten Tarifmodell und der jeweilig individuellen Situation abhängig. Für den Vergleich von Modellen betrieblicher Altersvorsorge ist daher eine umfassende Grundlage nötig, die alle relevanten Anbieter betrieblicher Altersvorsorge umfasst.

    Spezielle Anbieter sollten nicht ausgeschlossen werden. Ebenso wenig einzelne Tarifmodelle. Besonders bei geplanten Zusatzabschlüssen spielen Grundkosten und Renditefestlegungen eine wichtige Rolle.


    Ist ein Vergleich der bestehenden betrieblichen Altersvorsorge sinnvoll?

    betriebliche Altersvorsorge Vergleich - recherche am Tablett Die bestehende und laufende betriebliche Altersvorsorge sollte dann verglichen werden, wenn sie vom Arbeitnehmer selbst übernommen und entsprechend gewechselt werden kann.

    Das ist in den meisten Fällen bei Abschlüssen in der Direktversicherung möglich. Hier können je nach Anbieter oder Zeitpunkt des Abschlusses erhebliche Differenzen im Vergleich entstehen, die durch einen Wechsel ausgeglichen werden können.

    Der ist jedoch nicht immer empfehlenswert. Achten Sie beim Vergleich der betrieblichen Altersvorsorge auf:

    • Abschluss- und Verwaltungskosten
    • Anfallende Leistungen bei Auszahlung bzw. Rentenbeginn
    • Wechselkosten
    • Gegenrechnung bei Weiterführung des gegenwärtigen Vertrags.

    Für eine eingehende kostenfreie Beratung stehen erfahrene Experten telefonisch und per E-Mail persönlich zur Verfügung.