- Vorteile der privaten Krankenversicherung für Kleinunternehmer
- Nachteile der privaten Krankenversicherung für Kleinunternehmer
- Besonderheiten der privaten Krankenversicherung für Kleinunternehmer
- Kosten der privaten Krankenversicherung für Kleinunternehmer
- Günstige private Krankenversicherung für Kleinunternehmer
- Private Krankenversicherung für Kleinunternehmer im Vergleich
Selbständige haben als Kleinunternehmer die Möglichkeit, sich unabhängig von der geltenden Jahresarbeitsentgeltgrenze in der privaten Krankenversicherung abzusichern.
Die PKV bietet Berufseinsteigern mit geringem monatlichen Budget günstige Einsteigertarife.
Ein Wechsel in einen leistungsstärkeren Tarif ist jederzeit möglich. Als Kleinunternehmer gelten Selbständige mit Umsätzen, die einen jährlichen
Betrag von 17.500 Euro nicht übersteigen. Kleinunternehmer müssen in ihren Rechnungen keine Mehrwertsteuer ausweisen, profitieren dafür
aber auch nicht vom Vorsteuerabzug.
Vorteile der privaten Krankenversicherung für Kleinunternehmer
- maßgeschneiderte Tarife für individuelle Ansprüche
- einkommensunabhängige Beitragsberechnung
- Anspruch auf Fach- und Chefarztbehandlung
- Anspruch auf Einbettzimmer im Krankenhaus
- Übernahme alternativer Heilmethoden
Welche Vorteile sich für den Versicherten ergeben, hängt vom gewählten Tarif ab. Durch den Ausschluss bestimmter Leistungen kann der Versicherte den monatlichen Beitrag senken. Die ausgeschlossenen Leistungen stehen dann nicht mehr zur Verfügung. Sollen diese Vorteile wieder in den Vertrag aufgenommen werden, geht das nur mit einem Tarifwechsel und einer erneuten Gesundheitsprüfung.
Nachteile der privaten Krankenversicherung für Kleinunternehmer
- keine Familienversicherung möglich
- keine beitragsfreie Absicherung des Ehegatten
- mit zunehmendem Alter höhere Beiträge
- Gesundheitsprüfung bei Tarifwechsel
Besonderheiten der privaten Krankenversicherung für Kleinunternehmer
Wer als Kleinunternehmer am Anfang der Selbständigkeit steht, übt seine Tätigkeit eventuell zunächst nur nebenbei aus. Die gesetzlichen Krankenkassen haben bestimmte Bedingungen, nur wer
- den größten Teil der Einkünfte aus der Selbständigkeit bezieht
- mehr als 20 Stunden wöchentlich für die Tätigkeit aufwendet
- einen Mitarbeiter beschäftigt
gilt als hauptberuflich selbständig. Es reicht die Erfüllung einer der genannten Bedingungen aus, alle drei Kriterien müssen nicht erfüllt werden.
Werden die Kleinunternehmer als hauptberufliche Selbständige eingestuft, zahlen sie den Höchstsatz in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Bei einer Absicherung über die private Krankenversicherung profitieren sie von einer einkommensunabhängigen Berechnung der monatlichen Kosten. Zu Beginn der Selbständigkeit steht Einsteigern der Basistarif zur Verfügung. Der Tarif orientiert sich bei den Leistungen an den gesetzlichen Krankenkassen und bietet moderate Beiträge.
Kosten der privaten Krankenversicherung für Kleinunternehmer
Die Kosten der privaten Krankenversicherung orientieren sich
- nicht am Einkommen, sondern
- am gewählten Tarif
Einfluss auf die Beitragshöhe haben
- das Alter und
- der Gesundheitszustand
des Versicherten.
Insbesondere junge und gesunde Versicherte profitieren in der privaten Krankenversicherung von günstigen Beiträgen.
Durch eine Abwahl bestimmter Leistungen und einen hohen Selbstbehalt können Versicherte die monatlichen Kosten noch einmal reduzieren. Sollen ausgeschlossenen Leistungen wieder in den Vertrag aufgenommen werden, ist eine erneute Gesundheitsprüfung erforderlich. Das gilt auch für eine nachträgliche Senkung des Selbstbehalts.
Günstige private Krankenversicherung für Kleinunternehmer
Kleinunternehmer müssen gerade im ersten Jahr der Selbständigkeit mit einem geringen finanziellen Budget rechnen. Eventuell lohnt sich zunächst der Verbleib in der gesetzlichen Krankenversicherung. Gerade wenn Familienmitglieder mitversichert werden sollen, ist die GKV eine sinnvolle Alternative.
Der Wechsel in die PKV kann im weiteren Verlauf
der Selbständigkeit erfolgen, wenn sich die Einkünfte deutlich verbessert haben.
Dann richten sich die Beiträge:
- nach dem Alter
- dem gewählten Leistungsumfang
- der Höhe des Selbstbehalts
Private Krankenversicherung für Kleinunternehmer im Vergleich
Bei einem Vergleich geht es zunächst um den Vergleich zwischen
- der privaten Krankenversicherung und
- der gesetzlichen Krankenversicherung
Im ersten Jahr der Selbständigkeit in der der Unternehmer die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, liegen die Einkünfte bei einem Maximalbetrag von 17.500 Euro jährlich. Hier kann sich der Verbleib in der GKV durchaus lohnen.
Im weiteren Verlauf lohnt sich bei steigenden Einkünften ein Wechsel in die private Krankenversicherung. Bei einem Vergleich stehen
- das Leistungsniveau und
- die Höhe der Beiträge im Vordergrund
Zudem spielt der Service des Anbieters eine wesentliche Rolle, da sich der Versicherte für einen langen Zeitraum oder sogar für den Rest seines Lebens an die Versicherung bindet.




