23.09.2019

Rauchverbot im Auto

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen fordert ein Verbot für das Rauchen im Auto, wenn Kinder, Jugendliche und Schwangere mitfahren. Karl-Josef Laumann, Gesundheitsminister NRW, fordert sogar eine bundesweite Regelung. Die Gesetzesinitiative soll voraussichtlich nächste Woche in der Bundesratssitzung vorgestellt und in den zuständigen Ausschüssen beraten werden. Laumann sagt, es sei unverantwortlich, wenn Menschen in Gegenwart von Schwangeren oder Kindern im Auto rauchen. Ein ungeborenes Kind oder Minderjährige können sich den Gefahren des Passivrauchens nicht entziehen. Die Folgen sind bekannt und zeigen sich beispielsweise in Schädigungen der Lunge, einem erhöhten Krebsrisiko und Wachstumsstörungen. Der Staat läge in der Verantwortung und habe eine besondere Schutzpflicht denjenigen gegenüber, die sich nicht selbst schützen können, so Laumann. Minderjährige und Schwangere im Auto sind schutzbedürftig, weshalb er für ein Rauchverbot plädiert.

Passivrauchen ist gesundheitsschädlich. Auf engstem Raum, wie es in einem Fahrzeug der Fall ist, kann man sich dem schädlichen Zigarettenrauch nicht entziehen. Eine Erkrankung kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Mit einer zusätzlichen privaten Krankenversicherung erhalten Sie bestmögliche ärztliche Versorgung. Eine auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Versicherung finden Sie mit dem Versicherungsvergleich auf VersicherungsCheck24.