12.06.2017

Die Grundfähigkeitsversicherung als Alternative für Risikoberufe

GerüstbauEs kann jeden treffen – ein Unfall oder eine schwere Krankheit lassen den Menschen die einfachsten Dinge nicht mehr tun. Häufig hat dies auch finanzielle Folgen. In dem Fall springt dann die Grundfähigkeitsversicherung ein. Die Grundfähigkeitsversicherung deckt bestimmte elementare Fähigkeiten wie das Sehen oder das Sprechen ab. Im Fall, dass der Versicherte einer oder mehrere dieser Fähigkeiten für mindestens sechs oder zwölf Monate verliert, wird von der Grundfähigkeitsversicherung die vereinbarte Rente gezahlt.
Im Gegensatz zur Unfallversicherung oder der Dread-Disease-Versicherung ist die Ursache für den Versicherungsfall genauso wenig wichtig wie die Frage, ob der Versicherte weiter arbeiten kann, da es nur auf die Auswirkungen ankommt.

In den Vertragsbedingungen der Grundfähigkeitsversicherung ist genau definiert, welche Fähigkeiten im Versicherungsschutz enthalten sind. Die meisten Versicherer unterteilen die Fähigkeiten in zwei Gruppen, wie den Fähigkeitskatalog A, unter den meist Sehen, Sprechen und der Einsatz der Hände fallen. Bei Verlust eine dieser Fähigkeiten, bekommt der Versicherte die vereinbarte Rente. Oder fallen drei Fähigkeiten aus dem Katalog B weg, dann zahlt die Versicherung alternativ dazu. Zum Katalog B gehören im Allgemeinen Hören, Gehen, Treppen steigen, Sitzen, Knien oder Bücken, Stehen, Arme bewegen, Heben und Tragen oder Auto fahren. Wer nicht mehr laufen oder stehen kann, dafür noch in der Lage ist zu sitzen, bekommt bei solchen Policen kein Geld.
Teilweise haben Versicherer zusätzlich Fähigkeiten wie Gedächtnis oder Konzentration in die Definition der Leistungen aufgenommen. Um Geld zu bekommen, muss der Versicherte jedoch zu den schlechtesten zehn Prozent der Durchschnittsbevölkerung in diesem Bereich gehören. Oder er muss unter gerichtlich bestellter Betreuung stehen. Pflegebedürftige bekommen normalerweise ebenfalls eine Rente. Jedoch variiert, ab welcher Pflegestufe die Versicherung zahlt.
Mittlerweile gibt es auch Versicherer, bei denen die Leistungsgründe nicht in Gruppen unterteilt werden. Bei diesen Anbietern reicht bereits der Verlust einer einzigen Fähigkeit aus, um eine Rente zu erhalten. Dabei ist es ganz gleich, ob es sich bei den Fähigkeiten um Sehen oder Treppensteigen handelt. Solche Tarife sollte der Verbraucher bevorzugen. Dann erhält man auch eine realistische Chance, dass die Versicherung zahlt, wenn der Versicherte sie braucht.

Wichtiges zur Grundfähigkeitsversicherung kurz zusammengefasst:

  • Die Versicherung zahlt eine Rente, wenn der Versicherte bestimmte elementare körperliche oder geistige Fähigkeiten verliert.
  • Zu den Grundfähigkeiten gehören unter anderem Sehen, Sprechen, Gebrauch der Hände.
  • In den Versicherungsbedingungen ist genau definiert, wann genau eine versicherte Fähigkeit als verloren gilt. Jedoch unterscheidet sich dies je nach Anbieter.
  • Wie viele Fähigkeiten der Versicherte verlieren muss, damit er eine Rente erhält, ist ebenfalls unterschiedlich.
  • Ist die Berufsunfähigkeitsversicherung zu teuer, zählt die Grundfähigkeitsversicherung durchaus als Alternative. Jedoch ist der Schutz deutlich geringer.

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