Was kostet eine private Krankenversicherung bei der AOK?

     
    Bei der Frage „Was kostet eine private Krankenversicherung bei der AOK“ ist äußerste Vorsicht geboten. Bei der AOK – der Allgemeinen Ortskrankenkasse – handelt es sich um eine GESETZLICHE Krankenkasse. Sie erbringt den freiwillig und gesetzlich Versicherten die gesetzlich vorgeschriebenen Leistungen nach den Prinzipien der gesetzlichen Krankenkassen. Allerdings gibt es gerade bei der AOK ein paar Besonderheiten.


    Gesetzliche bieten Zusatzleistungen an

    Seit einigen Jahren gehen mehr und mehr gesetzliche Krankenkassen dazu über, die gesetzlichen Einschnitte in ihrem Leistungsumfang zu kompensieren. Das geschieht in der Regel, indem sie in Kooperation mit privaten Krankenversicherungen Zusatzleistungen anbieten. Etwa für Auslandsversicherungen oder Zahnersatz. Dabei handelt es sich in der Regel um private Zusatzversicherungen, wie sie gesetzlich Krankenversicherte grundsätzlich bei den meisten privaten Krankenversicherungen abschließen können.

    Was kostet eine private Krankenversicherung bei der AOK? - Geldscheine

    Im Gegensatz zu den meisten anderen gesetzlichen Krankenkassen bietet die AOK solche Zusatzleistungen inzwischen selber für ihre Versicherten als sogenannte Zusatzangebote an. Damit handelt es sich genau genommen auch nicht um private Zusatzleistungen.


    Was kostet eine private Krankenversicherung bei der AOK?

    Präziser muss die Frage „Was kostet eine private Krankenversicherung bei AOK“ also heißen: „Was kosten Zusatzangebote bei der AOK?“ Genauso wie bei „echten“ privaten Krankenversicherungen sind die Beiträge für die Zusatzangebote nach Alter gestaffelt. Außerdem fallen sie auch nach gewähltem Zusatzangebot unterschiedlich hoch aus. Sie reichen derzeit (2015) von knapp unter zwei Euro bis knapp 15 Euro pro Monat.